TransAmericaRide '14

Los geht die Reise!

Auf geht’s mit dem Reisetagebuch!

Pünktlich zwei Tage vor Abflug kam das neue Rad. Um das gute Gefährt für den Flug zu schützen, habe ich es zusammen mit Alex gut verpackt. Hatte ein bisschen was von Christo, nur dass der für seine Arbeit deutlich mehr Aufmerksamkeit und Kohle gekriegt hat. Am nächsten Morgen ging es mit einem überaus schweren Koffer und der riesigen Fahrradbox zum Bahnhof und anschließend mit dem Zug weiter zum Kölner Flughafen. Da lief dann alles viel entspannter als befürchtet. Kein Stress wegen des doch ziemlich großen Kartons, kein gar nichts. Das gleiche galt für den Flug mit Umstieg in Amsterdam.

Spannender wurde es erst bei Ankunft in den USA. Hier hieß es zunächst einmal: Warten auf die Einreise, während links und rechts diverse Cheerleading-Teams an der Schlange vorbeigelotst wurden. Nachdem die ganze Prozedur erledigt war, musste ich vom JFK nach Manhattan zu meinem Hostel in der Upper Westside kommen, was sich als einigermaßen schwierig erwies. Zunächst einmal konnte ich nur auf glatten Belegen die Fahrradbox und den Koffer gleichzeitig bewegen. Für die $5 für den Kofferkuli war ich zu geizig, später konnte ich aber noch einen stehen gelassenen abstauben. Subway und Airtrain schieden in der Folge wegen des Gepäcks für die Fahrt nach Manhattan aus und für den Preis einer Fahrt im Großraumtaxi hätte man schon in den Urlaub fliegen können. Im zweiten Anlauf hatte ich aber bei einem Busunternehmen Glück, das mich bis zur Grand Central Station befördert hat. Auch hier stellte sich die Fahrradbox als etwas sperrig heraus und musste daher mit in den Gang des Busses genommen werden. Hat auf jeden Fall ein gutes Bild zwischen all den müden Touris abgegeben.

An der Grand Central hatte ich dann zunächst wenig Glück dabei ein Taxi in der richtigen Größe zu kriegen. Zum Glück konnte mir Byron, der doorman des örtlichen Luxushotels, noch einen taxifahrenden Kumpel vermitteln, der mich zum gerade noch akzeptablen Festpreis zum Hostel fuhr. Das ist schon etwas in die Jahre gekommen, liegt aber gut und ist damit genau richtig!

Mehr aus New York Ciddy dann im nächsten Post.

4 Kommentare zu “Los geht die Reise!

  1. Andreas Lehmann-Wermser

    das klingt nach einem nicht unkomplizierten Start. Bin gespannt, wie die ersten geradelten Kilometer – oh pardon: Meilen – sich anfühlen in einem Land, das Fahrradfahren außerhalb der Städte nicht vorsieht!

  2. Jodie Kee

    We met Phillip in Corolla N.C. on the Outer Banks. Unfortunatey, someone had given him bad advice in Va. Beach. They told him to take a short cut through Sand Bridge, ON THE BEACH! BAD ADVICE!
    We met Phillip on April 30, pushing his bike on the deep, wet sand. We were driving a lifted Toyota Tundra that is mandatory for this area. My friend, Jamie, and I stopped and offered him help. He graciously accepted and we all had a lovely ride into the paved area, at least 20 miles from where we met.
    Philip, it was lovely meeting you and we all wish you success in your trek across America.
    Remember! Big knife, pepper spray, Stun Gun (Jamie had a brain storm!), and don’t forget to say, “Hey Y’ALL!

  3. Mama

    …. ansteckend, Fernweh entzündend, Deine Bilder, Erzählungen von offenen netten und hilfsbereiten Menschen und Begegnungen (thank you (!), Joodie and Jamie, in case you go through a German text and find these words for you to read!!).
    Was machen die (Radfahrer-)Beinchen und der Hintern? Über die Appalachians fährt man ja nicht jeden Tag….. Schon gar nicht mit Gepäck samt Zeltausrüstung für 3 Monate…..- Ich bewundere Deinen Mut des Sich-Einlassens auf so ein “Unternehmen”, dessen Besonderheit ja gerade darin liegt, dass Vieles nicht vorher planbar ist. In diesem Sinne die besten Wünsche für alles, das vor Dir liegt! Ich freue mich auf weiteres “Dabei-Sein-Dürfen”. Dicken hug von Mama

  4. Barbara Zielinski

    Hey Philipp! Love the blog, tales & photos. I have been following from day 1. Congratulations on the start of your remarkable ride. Google translates instantly from German but I must say, the sentence structure leaves something to be desired. So I am happy to read some of the posts in your excellent English. How on earth do you actually manage to ride a bike so laden with gear? !!

    Raise a glass, give yourself a high-five or fist-bump from Jerry and me, enjoy the scenery, soak up the kindness of those you meet (with our without guns), stay strong and keep safe. I will be cheering you on.

    Warm thoughts,
    Barb

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